Magenspiegelung

Bei Oberbauchbeschwerden, Aufstoßen, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen und Sodbrennen ist an Erkrankungen des Magens, des Zwölffingerdarms und der Speiseröhre zu denken.

Diese werden mit einer Gastroskopie sicher und schonend abgeklärt.

Eine übermäßige Säureproduktion im Magen führt insbesondere bei einer Undichtigkeit des Magenöffners (Kardia) zu einem Rückfluß (Reflux) von Magensaft in die Speiseröhre. Dort kann es nicht nur zu einem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein, sondern auch zu entzündlichen Veränderungen in der Speiseröhre, kommen.

Bei der Gastroskopie wird untersucht, ob  Veränderungen in Speiseröhre, Magen oder Zwölffingerdarm vorliegen und ob ein Geschwür ( Ulkus ) oder eine Entzündung ( Gastritis ) besteht. Auch ein Zwerchfellbruch oder eine Undichtigkeit des Mageneingangs wird ausgeschlossen.

Schließlich werden Proben entnommen für die feingewebliche Begutachtung  und Untersuchungen über das Vorliegen eines schädlichen Bakteriums (Helicobacter pylori) angestellt. Dieser Keim ist für das Auftreten einer chronischen Gastritis und von Magen-, bzw. Zwölffingerdarmgeschwüren verantwortlich.